Workshop:
Alexander-Technik

Workshopleiterin: Sarah Schlüter-Stamm
Der eintägige, kostenlose Workshop findet am Samstag, den 07. April 2018 statt.
Teilnahmebestätigungen und finale Informationen werden am 31. März versendet.
Der Workshop muss wegen Erkrankung der Workshopleiterin leider ausfallen. Wir bemühen uns, den Workshop zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen!

Zielgruppe

Dieser Workshop richtet sich gleichermaßen an Anfänger*innen und Fortgeschrittene im Bereich Schauspielerei, die keine Erfahrung mit der Alexander-Technik haben. Darüber hinaus sind auch Regisseur*innen eingeladen, die als Multiplikatoren der Prinzipien der Alexander-Technik auftreten können.
Herzlich willkommen sind alle, die offen und experimentierfreudig neuen Erfahrungen entgegen gehen. Ihr solltet in diesem Zusammenhang bereit sein, euch kritisch mit euren eingefahrenen körperlichen, kognitiven und psychischen Gewohnheiten auseinanderzusetzen, und einen Dialog darüber sowie die Arbeit daran nicht scheuen.
Bei Fragen und Bedenken kann im Vorfeld gern mit uns Rücksprache gehalten werden: workshop@tollmut-theater.de

Von allen Teilnehmer*innen wird die Bereitschaft vorausgesetzt, an allen Übungen teilzunehmen. Wer sich anmeldet, macht mit. Keine Ausnahmeregelung. Für niemanden!

Inhalt und Zielsetzung

Trotz der besten Bestrebungen kann das Schauspielen zu einer Darstellung angesammelter, schlechter Gewohnheiten, verschütteter Instinkte und blockierter Energien werden. Das Arbeiten mit der Alexander-Technik, um die Fäden zu entwirren, hat mir Einsichten anderer Art gegeben; Geist und Körper, Arbeit und Leben beieinander. Wirkliche imaginative Freiheit.“ Alan Rickman, Schauspieler

Die Alexander-Technik wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem australischen Schauspieler und Schauspiellehrer Frederick Matthias Alexander entwickelt. Alexander-Schüler erhalten Hilfe zur Selbsthilfe, indem sie befähigt werden, negative Gewohnheiten zu erkennen, zu begreifen und zu ändern.
Neben dem Einsatz zur Behebung körperlicher Fehlhaltungen und ihrer Folgen hat Alexanders Technik auch Einzug in zahllose Schulen zur Ausbildung von Schauspielern, Musikern, Tänzern und anderen Bühnenkünstlern erhalten. Hier befähigen ihre Prinzipien den Akteur, persönliche Muster der Bewegung, des Sprechens und Spielens zu realisieren und geben ihm Werkzeuge, diese zu ändern. Somit können Schauspieler*innen ihre darstellerische Bandbreite erhöhen und lernen, wandlungsfähiger zu sein, da ihre individuellen Routinen nicht länger unbewusst und unfreiwillig ihr Spiel beeinflussen. Frei von eingefahrenen Bewegungs- und Denkmustern entsteht ein neutrales Fundament, aus dem heraus ein neues, reicheres Handlungsrepertoire entstehen kann. Die Wahrnehmung des Körpers wird geschärft und bereichert, die Präsenz auf der Bühne steigt.

Achtung: Um allen Teilnehmer*innen individuelle Arbeit und individuelle Rückmeldung zu gewährleisten, sind die Plätze stark begrenzt. Auch kann an einem einzigen Workshoptag nur ein erster Einblick in die Prinzipien und Möglichkeiten der Technik gegeben werden. Wir bitten deshalb mit Nachdruck um Pünktlichkeit, Disziplin und Konzentration, um so viel wie möglich aus der kurzen Zeit herausholen zu können.

Was mitgebracht werden muss

  • Bewegungsfreundliche Kleidung: Die Kleidung sollte jede (!) Bewegung mitmachen und so gut sitzen, dass sie nicht laufend im Spiel korrigiert werden muss. Wechselklamotten sind empfohlen!
  • Rutschfeste Socken oder blanke Füße
  • Handtuch (um Schweiß abwischen zu können)
  • Zettel und Stift
  • Ausreichend Wasser
  • Etwas Essbares für das gemeinsame Buffet, damit wir nicht verhungern
  • Besteck, Teller und Trinkbehälter
  • Deo

Anmeldung

Für diesen Workshop ist aktuell keine Anmeldung möglich. Neuigkeiten über Workshoptermine und Anmeldefristen erhaltet ihr über unseren Workshop-Newsletter, in den ihr euch hier eintragen könnt:

[wysija_form id=“5″]