Wer Wind sät… #8

Grundgütiger, das nimmt ja kein Ende hier. Aber wir schreiben weiter, keine Sorge, wir wissen doch, dass ihr mit angehaltenem Atem nur darauf wartet, welche Details hier als nächstes verraten werden. Und auch heute plaudern wir wieder aus dem Nähkästchen, diesmal ist sozusagen ein tollMut-Urgestein an der Reihe. Auf der Theaterbühne fühlt er sich zu Hause und man kann mit Fug und Recht verlauten lassen: Das ist einer, der hat Erfahrung, der weiß wie der Hase läuft. Heute für euch im Exklusivbericht: Pierre Stoltenfeldt! Für „Haus Herzenstod“ verkörpert er den herzensguten, wenn auch sehr grummeligen, Kapitän Shotover und hier macht es sich wahrlich bezahlt, dass er schon im Kindergarten die ersten Gehversuche auf der Theaterbühne wagte. Als Tanne. Es waren also vermutlich eher Stehversuche (der war schlecht, tut mir leid) aber es scheint Ansporn genug gewesen zu sein, um in der Grundschule weiterzumachen. Aber nicht in der Theater-AG, das wäre wohl zu profan gewesen; nein, zusammen mit seinem besten Freund schrieb er eigene Stücke, um sie in der elterlichen Garage zum Besten zu geben. Ärgerlich nur, wenn man noch weitere Schauspieler einplant, dann aber vergisst, der Hauptdarstellerin überhaupt Bescheid zu geben. Zum Glück sprang spontan seine Mutter ein, die die Verzweiflung ihres Sohnes wohl nicht ertragen konnte, zwängte sich sogar in das bereitliegende Prinzessinnenkostüm (für 7jährige) und rettete die Vorstellung. Hach, da geht einem doch das Herz auf. Tja, und seitdem hat er nie wirklich aufgehört zu spielen; Pierre ohne Theater, das geht halt einfach nicht.

Pierre Stoltenfeldt

Wenn man den Boy aber nach weiteren Hobbys fragt, wird er plötzlich ganz still und murmelt nur irgendwas Unverständliches vor sich hin. Wer seine Lauscher spitzt oder aber einfach des Öfteren einen Blick auf das Handy des Süßen wirft, wird dennoch schnell verstehen was Herr Stoltenfeldt gerne versucht zu vertuschen: Pokémon Go ist seine heimliche Leidenschaft und dafür unternimmt er vor allem spät nachts noch ausgedehnte Spaziergänge durch die leergefegten Straßen Siegens, damit ihn niemand dabei ertappt, wenn er bei der Entdeckung eines besonders seltenen Exemplars in frenetischen Jubel ausbricht. Tja, jetzt ist es raus, verurteilt ihn nicht! Wir haben doch alle unsere heimlichen Laster. Falls ihr ihn aber darauf ansprecht, könnte es sein, dass er es leugnet. Wenn ihr also ein ergiebigeres Gesprächsthema haben wollt, fragt ihn doch mal nach der Geschichte, wie er mit 17 einmal fast verhaftet worden wäre. Das würde leider den Rahmen hier etwas sprengen, aber er erzählt es euch bestimmt eh viel lieber selbst.

Weglaufen kann er euch nämlich nicht, denn er rennt nicht in der Öffentlichkeit. Niemals. Denn: „Wie sieht das denn bitte aus?“ Ein Glück für ihn, dass er als Kapitän bei uns auch nicht rennen muss. Würde vermutlich auch schwierig werden. Wieso, fragt ihr euch? Ja, kommt vorbei und seht selbst! Lange hin ist es nicht mehr und wir freuen uns wirklich riesig auf Pierre in „Haus Herzenstod“.


16.01.2018 by Alina Schäferединый визовый центр саратов официальный сайт

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