Ich seh den Sternenhimmel, oho

Hach ja, jede neue Produktion bietet ja immer wieder so viel Spannung, dass wir uns gar nicht einigen können, was dabei am aufregendsten ist. Sicher ist aber, dass die Fotoshootings für jedes Stück mit Freude von uns erwartet werden (und vielleicht mit etwas Angst für die, die schonmal dabei waren). Wir hatten ja wirklich schon die absurdesten und abenteuerlichsten Ideen und bei dem Gedanken an manch zurückliegendes Shooting ist es durchaus verständlich, wenn dem ein oder anderen vorher die Knie schlottern.

Aber wir sind ja nicht so. Wir können auch nett. Wir sind ja schließlich auch keine Unmenschen. Also haben wir uns beim Shooting für „Ein Sommernachtstraum“ für etwas ganz Harmloses, dafür aber umso Wirkungsvolleres entschieden. Wir konnten ja schließlich nicht die ganze Horde von insgesamt 17 Darstellern für immer verschrecken. Die Idee kam also auf einen Nachthimmel auf den Bildern zu erzeugen (Sommernachtstraum, ne?). Da es aber durchaus zu langweilig gewesen wäre, all die süßen Mäuse einfach vor entsprechender Kulisse abzulichten, kam der Vorschlag auf, sie selber zum Nachthimmel zu machen. Was erstmal kompliziert klingt, konnte nach einigem Experimentieren aber doch wunderbar umgesetzt werden, der Erfindung von Schwarzlicht und UV-aktiven Farben sei Dank.

Also wurden alle Darsteller an diesmal zwei Terminen (gar nicht so einfach, so ne Terminabsprache mit gefühlt fünftausend Leuten im Team) ins Brauhaus geordert. Nein, nicht zum Trinken, was denkt ihr denn von uns? Das heißt nur so, gebraut wurde da vermutlich seit Jahre nichts mehr. Wobei ich auch nicht weiß was die Künstler unsere Uni da so genau machen. Aber ich schweife ab. Zurück zum Shooting. Mit einigen helfenden Händen wurde unser Raum hergerichtet, während nebenan die ersten schon geschminkt wurden. Mit Hilfe einer Zahnbürste. Ist nämlich viel einfacher als das Gesicht mit tausend kleinen Punkten zu betupfen. Einfach die Farbe auf die Bürste und paarmal mit dem Finger drüber streichen; fertig. Und dann hieß es auch schon Licht aus, Schwarzlicht an, Shoot.

Natürlich haben wir Fotos gemacht, damit ihr euch das alles ein wenig vorstellen könnt, aber diesmal gibt es sogar noch einen ganz besonderen Leckerbissen für euch: Die Filmwerkstatt hat vorbeigeschaut und uns mit der Kamera über die Schulter geblickt. Wenn ihr unsere Fotos also nachstellen wollt, könnt ihr hier wirklich haargenau sehen wie wir es gemacht haben. Viel Spaß dabei!


03.06.2018 by Alina Schäfer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.