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Wie es in den Wald hineinschallt…#2

Willkommen am Hofe, meine sehr verehrten Damen und Herren! Hier wird getanzt, gelacht (hinter vorgehaltener Hand, bitte danke schön), geplaudert, zwangsverheiratet, Genozid begangen… Moment, da sind wir ein wenig abgerutscht. Aber wie dem auch sei, hier ist man guter Dinge, denn wenn ein Tim Lechthaler aka Theseus dies vorgibt, dann hält man sich auch daran! Sogar als edle Amazonenkönigin Hippolyta, gespielt von Ensembleküken Joschiko Eckstein, lässt man das, wenn auch innerlich brodelnd, über sich ergehen. Was soll man denn anderes machen. Auch ein Egeus, sicherlich noch reicher als dieser pöbelhafte Krösus (und der hatte auch nicht die ach-so-hübsche Hermia zur Tochter), muss sich da, geführt von Markus Determann, den Entscheidungen des Obersten fügen. Wer fehlt da noch? Natürlich, Philostrat. So oft im Hintergrund aktiv und doch überall präsent, zeigt Julia Zange, was es heißt, ein Aufseher der Lustbarkeiten zu sein. Während man nun grübeln könnte, was das eigentlich für ein Job ist, gucken wir uns viel lieber die Menschen hinter den Rollen an. Die sind auch größtenteils nicht ganz so durch den Wind, was wiederum eventuell daran liegt, dass der Sommernachtstraum für alle bis auf Tim das erste Stück von tollMut ist, das sie auf der Bühne aufführen.
Festmachen kann man sowas an den kleinen Gesten, wie zum Beispiel dem Unwillen Markus‘, die eigene Tochter unter Drohung der Todesstrafe an einen – Zitat – abgeschmackten Kerl zu verheiraten. Fiele dem im Traum nicht ein. So richtig festlegen kann er sich dann aber scheinbar auch nicht. 23 (Schul-)Fächer hatte er insgesamt in seinem Leben und „viele Jobs“, wie er selber sagt. In gerade einem solchen, er stand, Gandalf in Moria ähnlich, Wache an der Siegerlandhalle, war er so gründlich, so pflichtbewusst, dass er den Star der Show, Udo Jürgens, nach seinem Backstagepass frug. Der arme Udo, Gott habe ihn selig.


JULIA ZANGE UND MARKUS DETERMANN

Ganz selig war aber auch Joschiko, die nach einer OP am Kreuzband von den Schmerzmitteln breiter war als ein Orang-Utan im Windkanal und ihrem behandelnden Arzt gleich mehrfach ihre Liebe gestand. Das kommt von diesen ganzen Arztserien, die sie sich nun, nach bestandenem Abitur, aber auch redlich verdient hat anzuschauen. Richtig gelesen, die Joschiko ist noch so ganz frisch. Das genaue Alter verraten wir nicht, aber genau dieses ist vermutlich dafür verantwortlich, dass dieser britische Akzent in Person also so wirklich alles siezt, was auch nur in geringstem Maße einem Lehrer ähnelt. Herzallerliebst.

Apropos: Tim ist das zwar nur in gewissem Maße, aber dafür überaus erprobt auf der Bühne. Seit schlappen vier Jahren tobt er sich nun schon bei tollMut aus. Sein Hauptargument ist dabei sicherlich, dass seine Zunge so absurd lang ist, dass er mit dieser die Nase erreichen kann. Also die eigene. Ist’s grad ein bisschen fad auf der Bühne? Kein Problem, Tim lässt einmal seinen nassen Lappen kreisen, dass Don Quichotte schwitzige Finger bekommt, und das Publikum rastet nur so aus vor Entzücken. Aber eigentlich braucht es dieses Zaubermittel bei Tim gar nicht. Mit einer körperlichen Hingabe, die er schon bei einigen anderen Stücken bewiesen hat, ist er stets präsent auf der Bühne. Genauso wie in den fliegenden Bärenverfolgungsjagden, die sich glücklicherweise mit großer Wahrscheinlichkeit nur in seinen Träumen abspielen. Bei ihm weiß man da nie. Sollten sie also demnächst Tim vorbeifliegen sehen, achten Sie auf den Bären.


Joschiko Eckstein und Tim Lechthaler

Die beneidenswerte Fähigkeit, in den eigenen Träumen fliegen zu können, besitzt Julia ebenfalls, die währenddessen aber eher bärenlose Abenteuer erlebt, die müssen sich ja auch mal ausruhen. Für die Hobbybeobachterin (was sie da beobachtet, ist bloß nebensächlich) ist nicht nur im Traum sondern auch im echten Leben Kaffee ein wichtiger Punkt. Aber nicht Irish Coffee. Nach eigenen Angaben kann Julia nämlich Whiskey kippen wie andere Leute Wasser, da braucht es ja keinen Kaffee mehr. Ob der Alkohol dann jedoch ganz normale Wirkung zeigt, muss noch empirisch getestet werden. Das Experiment dafür steht bereits in den Startlöchern, Sie dürfen also gespannt bleiben.
Spannend wird es sowieso bei dieser fulminanten Viererkonstellation, denn drei von ihnen haben ihren Charakter als „stolz“ bezeichnet, die vierte Person als „aggressiv“. Das kann heiter werden, aber was soll man machen – Adel verpflichtet.


23.06.2018 by Jan Mohr

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Wie es in den Wald hineinschallt… #1

Vorsicht, Leser: Abo-Falle! Die geifernde Redaktions-Dämonenbrut ist einmal mehr aus der Blog-Niederhölle aufgefahren um euch mit giftgrün lackierten Zeigefingerkrallen zur steten Einkehr in die unheiligen Hallen der Enthüllung zu locken. Warum sich die feurige Pforte mit einem mal so donnernd auftut, fragt ihr da blass? Mitdenken, Freunde! Unser „Sommernachtstraum“ steht vor der Tür, und wir wollen die Hütte (= Apollo, doch sorgt„Hütte“ für weniger Nervenzusammenbrüche unter den Schauspielern) ja schließlich vollkriegen! Da ist jedes Mittel recht, meine Damen und Herren, jedes: Monatelang haben wir vom Blog für euch nebst Zecken und anderem Getier bei Proben hinter Büschen und Bänken herumgelungert, neue und alte erfahrene Mimen aus Hinterhalten beäugt und mit heimtückischer List unschuldiges Vertrauen erkauft. Alles nur, um euch hier ab sofort mit gewohnt investigativem Qualitätsjournalismus Daten (2 %), Fakten (3%), Peinliches (35%), Hochpeinliches (55%) und – solang’s die Kaufkraft stärkt – von uns aus auch Penisbilder unseres Ensembles zu offerieren. Ja, auch Penisbilder von den Frauen! Danken könnt ihr uns dann im Apollo, bitterechtfein.

Die Vorstellungen erfolgen diesmal in Grüppchen, sonst tippen wir uns ja den Lack von den Krallen. Weil uns zu Ohren gekommen ist, dass Pornorap sich noch immer ganz gut verkauft, beginnen wir unsere illustre Vorstellung des Ensembles mit Defne Emiroglu und Jan A. (!) Mohr, die im „Sommernachtstraum“ der Gruppe der Liebenden angehören und tightere Rhymes droppen als Bushido zu seinen besten Zeiten. Davon (Liebende, nicht von Bushido!) haben wir insgesamt zwar vier, doch teilen wir die auf, sonst wird’s zu heiß und wir kriegen Ärger mit dem Jugendschutz. Stichwort Ärger: Damit es davon untereinander keinen gibt, sondern das verliebte Gurren der turtelnden Täubchen auch glaubhaft von der Bühne gluckert, haben die vier Darsteller in einem Akt hingebungsvoller Selbstlosigkeit gleich nach der Bekanntgabe ihrer Besetzung vereinbart, auch privat ein Team werden zu wollen. Da wurden prompt Termine für’s Meet and Greet ausgemacht, wie Jan aus dem Nähkästchen plauderte. Wir jedenfalls loben diesen professionellen Ansatz in höchsten Tönen und kämen nicht im (Sommernachts-)Traum auf die Idee, hier zu unterstellen, man habe bloß nach Gründen gesucht, sich in attraktiver Runde dem Alkoholgenuss hinzugeben. Um die Katze aus dem Sack zu lassen: Tatsächliche Real-Life-Romanzen sind dabei nicht herausgekommen, nichtmal Heavy Petting – zwei der Liebenden sind nämlich bereits seit unzähligen Lenzen anderweitig liiert. Gewinnbringend, so Defne, sei die private Erschließung der Fremde aber dennoch gewesen, denn nun kenne man alle sympathischen Macken der anderen und die Gruppendynamik habe – nach überstandenem Kater – effizient gesteigert werden können: „Weißt, was ich mein?“

Apropos Macken! Ihre Fenster hält Defne auch bei sengender Wüstenhitze hermetisch verriegelt, um sich gegen unverhofften Spinnenbesuch zu wappnen (Fun fact: Sie residiert mitten in der Stadt).Wenn die arachnophobe Prinzessin (so ihre Mitbewohner) dann in seliger Gewissheit, im Schlaf keine Achtbeiner einzuatmen, zu Hause, im Seminar, oder auch mal in der Disco in tiefen Schlummer fällt, träumt sie – ganz die hingebungsvoll Liebende – von ihrem strammwadigen Sportlehrer aus Schulzeiten. In ihrem tollMut-Debut darf Defne in der Rolle der Helena zwar keinen Lehrbeauftragten ehelichen, dafür gibt es aber auch keine Spinnen auf der Bühne. Brauchen wir auch gar nicht, Helena spinnt ja selbst schon genug. Findet jedenfalls Defne, die an dem „liebenswerten Freak“ gerne mal rütteln und „Kind, lass das!“ schimpfen würde.

„Kind, lass das!“ tönt es bei Proben in jüngster Vergangenheit im Übrigen vermehrt, allerdings nicht von Seiten Defnes, sondern direkt aus dem Regiestuhl. Anlass der Empörung: tollMut-Wiederholungstäter Jan, der zwar eisern im Entschluss die Bühne betrat, Zuschauerherzen mit Determination und Fokus zum Schmelzen zu bringen, sich dann aber doch versehentlich daran erinnern musste, wie dieser jemand vorgestern geguckt oder was jener jemand eben gesagt hat, und nun leider einen roten Kopf bekommt und kichern muss wie eine Neunjährige mit der Nase in der Bravo. Zum Segen der Produktion hat der Demetrius-Darsteller sein (leider auch noch überdurchschnittlich ansteckendes) Gackern zunehmend im Griff, wiederum zu Jans Segen tritt der Knabe im Mohr nur im Verhalten in Erscheinung und verschont ihn inzwischen visuell. Aufreizend gemahnend an das Kind der Liebe von Joko und Klaas, hat der gereifte Mime mit der Pubertät auch Ohrring und Schwänzchen abgelegt. Also das aus Haar am Hinterkopf (Fahndung nach Beweisfotos läuft), das ihm in der Kindheit sicher viele Freunde und Verehrerinnen beschert hat, und das possierlich im Wind geweht haben muss, als er einmal hinter seinem Herrn Papa auf einem Roller sitzend mitten auf der Autobahn eingeschlafen ist. Geträumt hat er dort, dass seine Mutter von unsichtbaren Außerirdischen entführt wurde, die nur er sehen konnte. Vielleicht mochten sie sein Kichern. Oder das Schwänzchen.


21.06.2018 by Pierre Stoltenfeldt

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Lange Latten und dicke Bälle

Aufmerksame Leser unseres investigativen Qualitätsjournalismus hier im Blog wissen, dass wir vor geraumer Zeit ganz Siegen und Umland nach Latten abgegrast haben, und zwar solchen, die mit all ihren biegsamen Freunden im Lattenrost feilgeboten werden. Dazu hatten wir hier einen Aufruf gestartet, und – ihr ahnt es nicht! – uns wurden mehr Latten um die Ohren geschlagen als zwanzigjährigen Girls bei Tinder!
Anfang Juli präsentierten wir in Kooperation mit unseren Freunden vom HaSi dann auf dem Vorplatz des Apollo Theaters, was wir mit diesen vielen Latten so vorhaben. Zur Enttäuschung einiger weitgereister Schaulustiger war das alles aber jugendfrei. Gebaut wurde nämlich ein Mond für unser „Ein Sommernachtstraum“-Bühnenbild. Und bevor ich jetzt anfange, euch zu erklären, wie das gemacht wurde, mich dabei blamiere, weil ich ja selbst in meinem langen Leben noch nie einen Hammer in der Hand hatte, zeige ich euch einfach das Video, das die gezuckerten Süßmäuse von der Filmwerkstatt im Rahmen des Aufbaus gedreht haben!


Kamera: Christopher Weingart uuund our very own Valentin Rocke
Schnitt: Katharina Schmidt


11.06.2018 by Pierre Stoltenfeldt

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Ich seh den Sternenhimmel, oho

Hach ja, jede neue Produktion bietet ja immer wieder so viel Spannung, dass wir uns gar nicht einigen können, was dabei am aufregendsten ist. Sicher ist aber, dass die Fotoshootings für jedes Stück mit Freude von uns erwartet werden (und vielleicht mit etwas Angst für die, die schonmal dabei waren). Wir hatten ja wirklich schon die absurdesten und abenteuerlichsten Ideen und bei dem Gedanken an manch zurückliegendes Shooting ist es durchaus verständlich, wenn dem ein oder anderen vorher die Knie schlottern.

Aber wir sind ja nicht so. Wir können auch nett. Wir sind ja schließlich auch keine Unmenschen. Also haben wir uns beim Shooting für „Ein Sommernachtstraum“ für etwas ganz Harmloses, dafür aber umso Wirkungsvolleres entschieden. Wir konnten ja schließlich nicht die ganze Horde von insgesamt 17 Darstellern für immer verschrecken. Die Idee kam also auf einen Nachthimmel auf den Bildern zu erzeugen (Sommernachtstraum, ne?). Da es aber durchaus zu langweilig gewesen wäre, all die süßen Mäuse einfach vor entsprechender Kulisse abzulichten, kam der Vorschlag auf, sie selber zum Nachthimmel zu machen. Was erstmal kompliziert klingt, konnte nach einigem Experimentieren aber doch wunderbar umgesetzt werden, der Erfindung von Schwarzlicht und UV-aktiven Farben sei Dank.

Also wurden alle Darsteller an diesmal zwei Terminen (gar nicht so einfach, so ne Terminabsprache mit gefühlt fünftausend Leuten im Team) ins Brauhaus geordert. Nein, nicht zum Trinken, was denkt ihr denn von uns? Das heißt nur so, gebraut wurde da vermutlich seit Jahre nichts mehr. Wobei ich auch nicht weiß was die Künstler unsere Uni da so genau machen. Aber ich schweife ab. Zurück zum Shooting. Mit einigen helfenden Händen wurde unser Raum hergerichtet, während nebenan die ersten schon geschminkt wurden. Mit Hilfe einer Zahnbürste. Ist nämlich viel einfacher als das Gesicht mit tausend kleinen Punkten zu betupfen. Einfach die Farbe auf die Bürste und paarmal mit dem Finger drüber streichen; fertig. Und dann hieß es auch schon Licht aus, Schwarzlicht an, Shoot.

Natürlich haben wir Fotos gemacht, damit ihr euch das alles ein wenig vorstellen könnt, aber diesmal gibt es sogar noch einen ganz besonderen Leckerbissen für euch: Die Filmwerkstatt hat vorbeigeschaut und uns mit der Kamera über die Schulter geblickt. Wenn ihr unsere Fotos also nachstellen wollt, könnt ihr hier wirklich haargenau sehen wie wir es gemacht haben. Viel Spaß dabei!


03.06.2018 by Alina Schäfer

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Tuuut tuuut


„Tut Tut!“ macht der Probenzug, der sich mit atemberaubender Geschwindigkeit der Premiere vom sommernächtlichen Traum im Apollo (Karten gibt es online zu kaufen) nähert. Nur noch knappe zwei Monate sind’s und deshalb musste nun auch ein ganz eigener Workshop zur Rollenentwicklung nach Tschechow her. Nur für das Ensemble. Da war es dann ganz privat unter sich. Zu siebzehnt (in Zahlen: 17). Richtig zusammengeschweißt hat das alle und das nicht nur wegen der Temperaturen, die sich entwickeln, wenn so ein Sauhaufen über Stunden in einem Raum tanzt, singt, spielt und aufgeregt mit den Armen fuchtelt.  Denn trotz oder gerade wegen gewisser Körperflüssigkeiten kennt man einander, aber vor allem auch die eigene Rolle besser. Das liegt vor allem an der Psychologischen Geste, kurz „PG“, die die Darsteller bei einem Tschechow-Workshop entwickeln. Diese macht es einem einfacher, sich in die Rolle hineinzuversetzen und ihr den eigenen Körper zu überlassen.

Die Darsteller gönnen sich in einer Pause belegte Semmeln und Kartoffelschnitten vom Hühnermann

 

Dass das Ergebnis am Ende nicht so würdevoll ist wie erhofft, ob bei der Rolle oder bei näherer Betrachtung des Mitspielers, scheint hier traditionellen Ursprungs zu sein. Gelegentlich kann es dann passieren, dass man eine komische Sprechweise oder einen Gehfehler entwickelt – daran ist ja auch nichts schlimm. Denn nachdem man sich das Gesicht mit Geschenkband abgeschnürt und mit Fingerfarbe verunstaltet hat – um mal so ganz weit weg vom wirklichen Ich zu kommen – und noch mit etwas Geschrei ein paar Emotionen ausgepackt hat, ist nicht mehr viel Platz für Würde und solchen Larifari. Dann schaut man sich mit anderen Augen an und zwar in den extra von Dave aufgestellten Spiegeln, dank derer man das eigene Elend noch mal genauer betrachten konnte. Von Vorteil ist an einem solchen Punkt natürlich, wenn jeder andere im Raum das gleiche Prozedere durchgestanden hat. Geteiltes Leid ist nun mal ein siebzehntel Leid und darüber lacht man dann schon wieder und verprügelt sich mit Handtüchern. Das hat nichts mehr mit Theater, das hat etwas mit Täterpersönlichkeiten zu tun. Bei tollMut treffen eben ganz viele Charaktere aufeinander und ein wahnwitziges Tohuwabohu entsteht, das man sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellt. Auch nicht im Sommer. Bis zu diesem muss ja aber wie gesagt alles fertig und präsentabel sein, deswegen heißt es jetzt nicht träumen, sondern: Proben, Proben und, aha!, Proben.
Schlafen kann man, wenn man tot ist, nicht wahr?


07.05.2018 by Jan Andrea Demetrius Mohr

 

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