Workshop:
Rituelles Spiel und Körperalphabet

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Workshopleiter: Pierre Stoltenfeldt
Der Workshop findet das gesamte Wochenende vom 25. und 26. November 2017 statt. Anmeldeschluss ist der 12. November.

Zielgruppe

In erster Linie richtet sich der Workshop an erfahrene Schauspieler*innen, die neue Wege jenseits des üblichen Trainings beschreiten wollen. Hinderlich für das Vorankommen der Gruppe wären Berührungsängste und Hemmungen vor körperlicher Nähe, sowie Albernheiten, die Unbefangenheit überspielen sollen. Dies wären Gründe, lieber nicht an diesem Workshop teilzunehmen. Körperliche Belastbarkeit ist ebenfalls vorausgesetzt.

Offene und experimentierfreudige Neueinsteiger*innen dürfen sich natürlich ebenfalls angesprochen fühlen, sollten aber aus genannten Gründen bitte vorab mit uns Rücksprache halten: workshop@tollmut-theater.de

Sekundär richtet sich der Workshop an Regisseur*innen und Regieassistent*innen, die Möglichkeiten kennen lernen wollen, ein Ensemble aufeinander einzustimmen und das Miteinander der Gruppe zu stärken. Hier wird jedoch die Bereitschaft vorausgesetzt, an allen Übungen teilzunehmen, da Zuschauer*innen beim Workshop nicht erwünscht sind. Wer sich anmeldet, macht mit. Keine Ausnahmeregelung. Für niemanden!

Inhalt und Zielsetzung

Kennt ihr das? Ihr schaut einen Film an, in dem jemand weint und habt plötzlich selbst einen fetten Kloß im Hals? Oder ihr hört eine Gruppe von Menschen lachen und eure Mundwinkel ziehen sich mit einem Mal wie von selbst nach oben, obwohl ihr den Witz gar nicht gehört habt?

Ziel unseres gemeinsamen Workshops ist, diese Fähigkeit des Menschen zur Gefühlsansteckung für die Bühne nützlich zu machen und sozusagen die „Antennen“ des/der Schauspieler*in zu schulen. Damit ist die Fähigkeit des/der Schauspieler*in gemeint, kleinste Handlungs- und Emotionsimpulse der Mitspieler bewusst zu suchen, zu erspüren, sich darauf einzustellen und gemeinsam stimmige, plausible und kollektiv gestützte Atmosphären und Spielsituationen zu schaffen. Die Wahrnehmung füreinander wird geschärft, das Miteinander wird verlässlicher, das Spiel authentischer und weniger verkopft. Emotionale Blockaden und Hemmungen können abgebaut werden.

Wir arbeiten dazu weniger an konkreten Szenen oder Texten, sondern gehen Wege, die für den ein oder anderen Skeptiker zunächst esoterisch wirken mögen. Neben klassischen Impulsübungen, die im Rahmen des Workshops auf ihren eigentlichen und ursprünglichen Kern hin beleuchtet werden, steht zunächst die Vermittlung des Körperalphabets im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Körperalphabet umfasst zehn Figuren, die mit vollem Körpereinsatz ausgeführt werden, und im weiteren Verlauf als Grundlage für freie Gruppenimprovisationen und rituelles Spiel dienen. Bei diesen Improvisationen werden dann kleinste Impulse innerhalb der Gruppe gemeinsam aufgenommen und verstärkt, es entstehen emotional und körperlich fordernde Szenen, in denen der/die Einzelne keinen Einfluss mehr auf den Verlauf des Geschehens nimmt und der Gruppengeist die Handlung lenkt.

Was mitgebracht werden muss

  • Bewegungsfreundliche Kleidung: Die Kleidung sollte jede (!) Bewegung mitmachen und so gut sitzen, dass sie nicht laufend im Spiel korrigiert werden muss. Wechselklamotten sind empfohlen.
  • Turnschuhe, rutschfeste Socken oder blanke Füße
  • Ausreichend Wasser
  • Etwas Essbares für das gemeinsame Buffet, damit wir nicht verhungern
  • Deo
  • Für Raucher*innen: Zahnbürste und Zahnpasta. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, vor den Gruppenimprovisationen nochmal zu putzen, um nicht dauernd darüber nachdenken zu müssen, ob man jemanden mit dem Rauchgeruch stört.

Anmeldung

Hiermit melde ich mich verbindlich für den Workshop "Rituelles Spiel und Körperalphabet" am Wochenende vom 25. und 26. November 2017 an.

Mein Name ist:

und ihr erreicht mich über die E-Mail-Adresse:

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Des Weiteren möchte euch mitteilen/habe ich folgende Fragen:

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