Wer Wind sät… #4

Schon Tag 4 unserer kleinen Vorstellungsrunde und wir sind noch lange nicht am Ende. Wo denkt ihr hin, ihr Racker? Es ist erst zu Ende, wenn die dicke Frau gesungen hat! Heute beleuchten wir mal den guten Tim von allen Seiten, unseren Neuzugang im Ensemble. Wobei Neuzugang es nicht ganz trifft, ist er doch seit 2014 schon ständig sowohl auf als auch hinter der tollMut Bühne anzutreffen. Hier fing sie nämlich an, seine Theaterkarriere, und mit Recht darf man dazu sagen: Zum Glück! So konnte er sehr spontan als Randall einspringen und rettete, den Lorbeerkranz hat er sich verdient, die Inszenierung, als es die Ursprungsbesetzung aus zeitlichen Gründen doch nicht mehr schaffte. Da das erst klar wurde, als vom November nur noch ein Kalenderblatt übrig war, können wir vor Tims Einsatz wirklich nur unseren Hut ziehen. Nun darf er uns mit seiner Flöte (hihi) in „Haus Herzenstod“ beglücken und scheint auch das Textlernen (und das Flötenspiel) in Rekordzeit bis jetzt sehr gut zu meistern. Und sollte er den Text am Aufführungstag doch plötzlich wieder vergessen, kann er ja zur Not immer noch stattdessen ein Backrezept zum Besten geben. Hat er alles schon gebracht. Also zwar in schriftlicher Form an der Uni, fiel aber auch da etwas auf. Was hat er auch erwartet? Es bleibt also spannend. Aber wenn es ein Rezept wird, dann bitte was Leckeres, ja, Tim?

Tim Lechthaler

Kulinarische Höhenflüge solltet ihr aber wohl auch nicht erwarten, verschmäht er doch (und das ganz offen) das Getränk, welches wir alle brauchen, um morgens die Lebensgeister zu wecken. Aber ein Lechthaler braucht keinen Kaffee, der Knabe ist hart genug, um seinen Tag ohne Aufputschmittel zu überstehen – sagt er selbst genau so, fragt ihn, aber wundert euch nicht, wenn er euch dann als „Weicheier“ tituliert. Dabei könnte eine Konfrontation mit ihm sehr leicht immer zugunsten des Gegners ausfallen, wenn dieser seine Schwachstelle kennt. Ihr fragt euch, wo diese liegt? Na, um sowas zu exklusiv verraten, sind wir doch da, alle Geheimnisse werden hier ausgeplaudert, keine Sorge! Kitzelt ihn mal. Nur so ein bisschen, und schon ist er zu nichts mehr zu gebrauchen. Außerdem gibt er dabei Töne von sich wie eine Sumpfkuh vor der Niederkunft und das ist schon auch ziemlich witzig. Probiert doch auch das einfach mal aus, er wird sicher nichts dagegen haben (sorry, Tim), gibt er doch Humor als eines der wichtigsten Dinge in seinem Leben an. Neben Theater natürlich! Das steht für ihn an allererster Stelle und hilft ihm, seine freie Zeit zu vertreiben, von der er sonst anscheinend viel zu viel hätte (wirklich ein bedauernswerter Zustand). Da kann er ja alle höheren Wesen preisen, dass er vor vielen Jahren zufällig den Castingaufruf gesehen hat und ihm gefolgt ist.

Na gut, wir preisen sie auch ein bisschen, schließlich hätten wir jetzt sonst keinen Randall, einen Charakter, der so nervig ist, dass Tim selbst ihm am liebsten eine reinhauen würde. Das sähe sicherlich witzig aus auf der Bühne. Wir bleiben also gespannt und harren der Dinge die da kommen!


12.01.2018 by Alina Schäfer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.