Wer Wind sät…#2

Föhnt eure Schlüpfer, ihr Apostel des Augenschmauses, und haltet ein Taschentuch parat, auf dass euch der Schweiß nicht blendend in die lüstern‘ Augen perle! An Tag 2 unseres schonungslosen Enthüllungsreports über die „Haus Herzenstod“-Darsteller nehmen wir uns Andrés Garcia Diaz zur Brust (hach). Ihr wisst schon, diesen appetitlich zurechtgetrimmten montaña aus Bart und Manneskraft, stets umschwärmt von den Satelliten seiner Fangemeinde, die „Früher dachte ich, du bist arrogant“ und andere poetische Bekundungen von Ergebenheit ins Weltall funken.
Kein Wunder also, dass Andrés in „Haus Herzenstod“ einen Ladymagneten spielt. Hier leiht unser rassiger Latin Lover der Figur Hector Hushabye Körper, Herz und Stimme. An dem schätzt Andrés aber weniger die magnetische Wirkung auf die Damenwelt, sondern vor allem sein Herz und seine Energie. Moment – Hector Hushawas? Wie man das jetzt schon wieder ausspricht, wollt ihr wissen? Habt wohl die Hosen voll, dass das so ein Mitmachtheater wird, ihr auf die Bühne gezerrt werdet und euch vor der gesamten Weltöffentlichkeit blamiert, weil ihr den Namen falsch sagt (so ähnlich wie damals, als eine anonyme Darstellerin des tollMut-Theaters bei Burger King einen WUPPER bestellt hat)? Keine Angst, wir zeigen’s euch: Hasch-e-bi. Kann man sich leicht merken, einfach an Woodstock denken.

Andrés Garcia Diaz


Weit weniger staubig als diese Eselsbrücke ist Andrés‘ Karriere bei tollMut; Der stramme Hengst grast zwar schon seit zehn Jahren auf den Bühnenlandschaften Siegens, galoppiert aber erst seit einem Jahr über unsere grünen Auen. Umso bemerkenswerter, dass Andrés seit seinem Debut in „Einsame Menschen“ bei jeder einzelnen tollMut-Produktion gespielt hat und sich das sprichwörtliche Bein und den buchstäblichen Bart für uns ausreißt (wir erinnern an das Rasur-Drama im Rahmen von „DNA“). Neben dem Theater treibt er viel Sport (hach), liebt Musik (hach!) und träumt davon, einmal auf dem Motorrad durch die USA zu roadtrippen (haaaaaaaaaaach!).

Wo war ich? Achja, staubig: Dreck, Schmutz und der Gilb sind des Recken Feind! Ein latenter Putzfimmel wird dem Knaben nachgesagt und ein Vögelchen hat uns zugezwitschert, dass der feine Herr Garcia Diaz dann und wann sogar seine Fließen mit einem Hochdruckdampfreinigungsgerät von Unrat befreit. Ein heiteres Spiel, an dem man sich erquicken kann, wenn man einmal bei der Putzfee zu Gast ist, geht so: Man verschüttet heimtückisch ein paar großzügige Tropfen Getränk auf dem Küchentisch und nimmt die Zeit, wie lange es dauert, bis aus dem nervösen Zucken der Andrésbraue ein Schweißausbruch und schließlich der Griff zum Lappen geworden ist. Ein Spaß für die ganze Familie! Praktisch für tollMut ist der Fimmel aber allemal, die Bühne glänzt und blitzt jedenfalls vor jeder Aufführung wie neu! Zum Glück ist sein Talent auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aber nicht auf das Schwingen von Besen beschränkt. Wir freuen uns saumäßig auf Andrés als Hector (na, wisst ihr’s noch?) Hasch-e-bi!


10.01.2018 by Pierre Stoltenfeldt
bravoil Турал Маилов

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