Sexy back… stage #3

Nun sind es bloß noch zwei Aufführungen, bis der ganze Wahnsinn wieder vorbei ist, und wir werden langsam so richtig wehmütig. Da wird es Zeit, dass wir uns ein weiteres wichtiges Zahnrad im schnurrenden Motor des tollMut – Dampf-Kraft-Wagen anschauen: Alina, ohne k, Schaefer, die ganz Großes (Im übertragenen Sinne) mit viel Elan und noch viel mehr Hingabe hinter den bunten Kulissen vollbringt. Angefangen hat das Abenteuer für sie mit Macbeth, wo sie, noch ganz unschuldig, einem Hobbit gleich, angeworben wurde, ein bisschen Presse und Marketing hier und da voranzubringen. So langsam aber sicher kam dann immer mehr Krams dazu, sodass sie jetzt also so ziemlich alles macht, was irgendwas mit Organisation zu tun hat: Die Fotoshoots unserer lieben Darsteller (die auch von Stück zu Stück prächtiger werden) auf die Beine zu stellen und andauernd einen Text für den Blog rauszuhauen, diesen hier nicht wohl gemerkt, sind knapp die Hälfte ihrer Aufgaben.

Alina Schäfer

Aber erstmal kurz die Frage klären, wie es denn bei ihr mit Schauspielerei aussieht, wo sie ja auch beim großem Bruder Apollon arbeitet und dazu noch irgendwas, fragt mich nicht, mit Theater im Studium hat. Zwar wurde der ein oder andere Tschechow-Workshop besucht von ihr, aber noch ist das wohl nichts für sie. Ist auch ok, finden wir. So kann Alina im Hintergrund, wie ein glatzköpfiger Eunuch, weiter ihr Netzwerk aus Kontakten und Information knüpfen, mit Hilfe dessen sie sicherlich bald die Welt regiert. Bei der Statur und der Unschuldsmiene mag man auch nichts Tückisches vermuten. Außer sie tritt in Kontakt mit ungarischen Mädchen, dann sieht das ganz anders aus.

Raffiniert: Alina klebt die Bühne fest

Zurück zum Thema Organisation: Bei Haus Herzenstod hat sie, zusammen mit der bereits vorgestellten Conny Kolumna, so viel Zeit als Regieassistenz verbracht, wie sie ungefähr braucht, um die Regeln des Vier-Phasen-Spiels zu verstehen und das, meine Damen und Herren, ist eine ganze Menge. Als sei dies alles nicht genug, hat sie auch noch die Abendleitung für die Aufführungen vom Tohuwabohu-Haus übernommen, mal so nebenbei quasi. Da ist dann während der Endphase einer jeden Produktion nicht viel Zeit für Rest. „Rest“ besteht dann bei Alina im Zweifel aus unglaublich fleißigem Studieren und scheinbar dem Auswendiglernen von Musicals, die dann gemeinsam mit der Schlüdderstamm lautstark geträllert werden, dass einem Hören und Sehen vergeht. Disney ist nun mal, wie für viele Mädchen in ihrer Größe, ein wichtiger Bestandteil des Alltags; das sei ihr auch gegönnt.

Hinter dem Regiepult

Also abschließend nochmal zum Merken: Alina macht echt richtig viel hier und ohne sie wär`s gleich wesentlich schwieriger.

Da ist nur noch ein Wort zu sagen, Alina: Buntfaltenhose.

 


26.01.2018 by Jan Mohr

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