Haus Herzenstod

Wir suchen Darstellerinnen, Schauspieler
und jede Form von Unterstützung,
vor und hinter der Bühne!

Für Eilige:

Schreibt bitte eine Mail an:
David Penndorf
regie@tollmut-theater.de

Das Casting findet am 11. und 12. Oktober jeweils ab 18 Uhr im frei:Raum (Löhrstraße 32, 57072 Siegen) statt.

11. Oktober
18 Uhr – Projekt- und Konzeptvorstellung
18.30 Uhr – Gruppenübungen
ab 20 Uhr – Einzelvorsprechen

12. Oktober
18 Uhr – gemeinsames lesen des Textes
20 Uhr – Einzelvorsprechen

An den Teilen von 18 bis 20 Uhr solltet bitte alle teilnehmen. Zentral ist aber das etwa 15 minütige Einzelcasting. Wer vorgesprochen hat, muss nicht bei den Anderen anwesend sein und darf gehen – darf aber auch gern weiter zuschauen.

Lernt für das Einzelvorsprechen ein Gedicht eurer Wahl auswendig. Es soll mindestens 8 Zeilen haben aber bitte weder „Die Made“ von Heinz Erhardt, „Der Panther“ von Rilke, „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane oder „Dunkel war’s, der Mond schien helle“ sein – Diese Gedichte kann ich einfach nicht mehr hören! :-P Nehmt am besten auch keine Ballade, damit macht ihr es euch nur unnötig schwer.


FAQ


Wer seid ihr?

Wir sind das tollMut-Theater, eine Gemeinschaft aus Theaterenthusiasten. Wir wollen mit komplexen Inszenierungen, vielschichtigen Darstellungen und Figuren und mit alternativen Methoden experimentieren – kurz: An unseren Projekten wachsen und weiterentwickeln.

Wie „Gemeinschaft“?

Wir wollen kein Projekt sein, bei dem man mal halbherzig zwei Stunden die Woche mitarbeitet. Wir haben Spaß daran  Theater zu machen und stecken unser ganzes Herzblut hinein. Das schweißt ungemein zusammen. Wir achten aufeinander und unterstützen uns – nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Alltag. Einmal Teil der tollMut-Familie, immer Teil der tollMut-Familie! <3

Das heißt ihr seid eine feste Gruppe?

NEIN! Wir wollen immer neue Leute dabei haben. Alle, die Theater machen wollen, sollten Theater machen können! Dies in der Praxis zu realisieren, gestaltet sich aber leider immer schwierig.

Wie kann man mitmachen?

Wir bieten fast monatlich Workshops für Anfänger und für Fortgeschrittene an. Diese sind in der Regel kostenlos und stellen eine gute Möglichkeit dar, sich selbst einmal unverbindlich auszuprobieren. Noch niederschwelliger ist unsere Veranstaltungsreihe “Stück für Stück”. Einmal im Monat setzen wir uns bei einem Glas Wein zusammen und lesen Theatertexte. Warum? Weil wir mehr Theaterstücke kennenlernen wollen! Obendrein kann man uns in diesen gemütlichen Stunden schon einmal kennenlernen.
Für jedes größere Projekt – und davon haben wir in der Regel zwei pro Jahr – casten wir ein neues Ensemble.
Ansonsten könnt ihr euch auch einfach mal bei uns melden. Unsere Kontaktadressen stehen unten.

Warum kosten eure Workshops nichts?

Weil wir jedem Fünkchen Interesse die Möglichkeit geben wollen, teilnehmen zu können. Zudem veranstalten wir die Workshops für uns selbst. Sie sind eine wundervolle Spielwiese, um mit alternativen Methoden zu experimentieren und neue Übungen auszuprobieren. So wissen wir vorher selbst nicht, ob der Workshop ein Erfolg wird…

Was sind eure nächsten Projekte?

  • Das Hauptprojekt im Winter 2017/2018 ist George Bernard Shaws zornige Komödie „Haus Herzenstod“.
  • Das Hauptprojekt im Sommer 2018 wird William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.
  • Neben den Hauptprojekten veranstalten wir zusätzlich Lesungen, Performances und andere theatralische Aktionen.

Die folgenden Informationen beziehen sich ausschließlich auf
„Haus Herzenstod“


Welche Rollen gibt es in „Haus Herzenstod“?

Alle Rollen sind psychologisch komplex und umfangreich. Wir benötigen vier weibliche Darstellerinnen und vier männliche Darsteller, die alle kein Probleme mit Körperkontakt haben sollten.

Zu besetzen sind die Rollen von:

  • Kapitän Shotover: Alter Seebär und Vater von Hermine und Ariadne, der an der Menschheit verzweifelt ist und nun plant sie auszurotten.
  • Hermine Hushabye: Wohnt im Haus ihres Vaters und bricht auf der Suche nach Liebe allen Männern das Herz.
  • Ariadne Utterword: Hat einen reichen Kolonialherren geheiratet um dem elterlichen Haus zu entfliehen. Kehrt nach vielen Jahren zu Besuch zurück aber in all den Jahren hat ihr Vater versucht sie zu vergessen und nun keine Liebe mehr für seine Tochter.
  • Hector Hushabye: Ehemann von Hermine und wohnt mit im Haus des Kapitäns. Draufgänger, Frauenheld und notorischer Lügner. Ist in der Ehe mit Hermine gefangen.
  • Ellie Dunn: Junges Mädchen aus armen Hause, welches sich in Hector verliebt hatte, nun aber der Hochzeit mit dem Industriemagnaten Mangan entgegen sieht. Kann Hypnose.
  • Alfred »Boss« Mangan: Erfolgreicher Geschäftsmann – der einzige mit einem Herzen.
  • Randall Utterword: Ein reicher Faulenzer und Nichtstuer, der Ariadne verfallen ist und ihr von den Kolonien gefolgt ist. Er kann aber Flöte spielen.
  • Ein Einbrecher:  Ehemaliger Matrose des Kapitän, der erst Seeräuber und dann Einbrecher wurde.
  • Guinness:  Die Haushälterin, aber was für eine…

Wann sind die Aufführungen?

Die Aufführungstermine stehen fest und nicht zur Diskussion!
Veranstaltungsort ist das Wolkenkuckucksheim in Siegen.

  • Donnerstag 18. Januar
  • Samstag 20. Januar
  • Sonntag 21. Januar
  • Montag 22. Januar
  • Mittwoch 24. Januar
  • Freitag 26. Januar
  • Samstag 27. Januar

Weitere wichtige Termine

Diese Termine sind für die genannten Daten geplant, wären aber unter lautem Protest des Regisseurs verhandelbar. Für diese Terminemüssen ALLE DarstellerInnen dabei sein!

  • Ensembleinterner Workshop: 29. Oktober (Bitte ganztägig freihalten!)
  • Probenwochenenden: 16. /17. Dezember (Ganztägig bitte freihalten)
  • Erster Durchlauf: 21. Dezember (Bitte den Abend freihalten!)
  • Ab Anfang Januar beginnen die Endproben und da solltet ihr euch viel Zeit für das Projekt einräumen!
  • 16. Januar Generalproben (Bitte Nachmittag und Abend freihalten)

Wie laufen die Proben ab?

Wir proben im Schnitt drei Mal die Woche. Eine Probe ist auf eine Dauer von 3 Stunden terminiert. Der Probenplan wird für jede Woche neu erstellt und mit den in den anstehenden Szenen notwendigen SchauspielerInnen abgesprochen. DarstellerInnen, die nicht in der Szene auftreten, müssen auch nicht bei den Proben dabei sein. So haben größere Rollen naturgemäß auch mehr Proben als kleinere Rollen. Das Ziel ist dabei, dass der/die Einzelne nicht mehr als zwei Proben die Woche hat. Mit nahender Premiere muss aber auch das Probenpensum intensiviert werden. Ich bitte um absolute Pünktlichkeit! Ausfälle sind zu vermeiden! Generell sind immer alle Teammitglieder zu jeder Probe willkommen.
Zusätzlich zu den Probenterminen kommen gelegentlich Sondertermine für Fotosessions, Kostüm- und Requisiten-Proben, Gemeinsame Abende…

Unsere Arbeitsweise basiert auf dem methodischen Ansatz von Michael Tscheschow.
Phase I
Erstkontakt mit dem Ensemble und dem Text.
Ziel der ersten Phase ist es, die Grundkonflikte des Stücks zu verstehen und speziell einen Einblick in die persönlichen Kämpfe und Beziehungen der Figuren zu erhalten. Diesen sollen die DarstellerInnen letztlich ihre Körper und Emotionen leihen.

Ensemble Workshop (29. Oktober)

Basierend auf dem ersten Eindruck (Phase I) entwickeln wir bei dem Workshop eine psychologischen Gebärde (PG) für die Figuren. Diese erleichtert es den DarstellerInnen eine emotionale Verbindung zu den Figuren zu entwickeln. Des Weiteren werden bei dem Workshop Grundkenntnisse der Improvisation vermittelt, welche für Phase II benötigt werden.

Phase II
Nach dem Workshop wird über Improvisationen und mithilfe der PG jede einzelne Szenen chronologisch geprobt. Dabei sollen darstellerische Formen und Spielimpulse erzeugt, erprobt und entwickelt werden. Zusätzlich wird dadurch ganz nebenbei das Text- und Figurenverständnis ausgebaut und verfeinert.

In dieser Phase ist es notwendig, dass die Darsteller sich auf die anstehende Szene vorbereiten und sie „anlernen“. Das heißt nicht, dass sie den Text auswendig lernen sollen, sondern den Ablauf der Szene und die Entwicklung der Figuren sich grob einprägen und präsent haben sollen. In diesem Phase wird viel am Text verändert, gestrichen und ergänzt.

Probenwochenenden: (16. /17. Dezember) und Erster Durchlauf (21. Dezember)
An dem Probenwochenende werden alle Erfahrungen aus den ersten beiden Phasen zusammengefasst und die Szenen miteinander verbunden. Nach diesem Wochenende soll jeder das Stück, das Beziehungsgeflecht, alle Konflikt und die Entwicklung seine Figur umfassend verstanden und verinnerlicht haben. Dadurch sollte jeder Darsteller in der Lage sein klar die Public Persona, das Need und den Tragic Flaw der Figur benennen zu können (Susan Batson).

Der erste Durchlauf ist der erste Testlauf und Abschluss der Phase II, der zeigen soll, dass dieses Ziel erreicht wurde. Zum ersten Durchlauf muss auch der Text weitgehend sitzen.

Phase III

Die groben Strukturen stehen, jetzt kommt der Feinschliff. In dieser letzten Phase geht es darum, die Darstellung zu konkretisieren, zu verfeinern, Nuancen heraus zu arbeiten und zu festigen. Jede Szene wird noch einmal einzeln in den Proben wiederholt und mit finalen Details ergänzt; Kostüme, Requisiten, Bühnenbild, Ton, Licht, Spezialeffekte… Im Anschluss folgen eine Reihe von Durchläufen. Abschluss bildet die Hauptprobe und die Generalprobe. Haupt- und Generalproben finden mit allem was dazu gehört statt (Requisiten, Kostüme, Ton, Licht … ALLES).
In dieser Phase gilt: WEHE ICH SEHE EIN TEXTBUCH AUF DER BÜHNE! Bis zur Hauptprobe wird souffliert. Die Generalprobe und die Aufführungen finden OHNE Souffleuse statt!


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