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You better work, shop!

Was 2018 richtig nervt: Wenn jemand kein Facebook hat. Warum? Nene, nicht, weil man sich dann das Stalken abschminken kann. Wo denkt ihr denn bitte hin, ihr Social-Media-Schlitzohren? Was richtig nervt, ist,  dass man bei Leuten ohne Facebook nie mitkriegt, wenn sie Geburtstag haben!
Wir vom tollMut-Theater machen’s euch da leicht. Erstens, weil wir natürlich brave Facebooknutzer sind (und Nutzer von Twitter, und von Instagram, und bestimmt auch von tinder, aber dafür würde ich meine Hand jetzt auch nicht unbedingt ins Feuer legen) und zweitens, weil wir unseren zehnjährigen Geburtstag nicht an irgendeinem Tag, sondern das ganze Jahr lang feiern. Bitteschön! Ihr dürft uns also rechtherzlich gerne jeden Tag rechtherzlich zum rechtherzlichen Geburtstag gratulieren, danke recht fein!
Und weil so ein zehnjähriger Geburtstag ein richtiges Jubel-Jubiläum ist, gibt es in diesem Jahr genau so viele Workshops wie tollMut Jahre alt wird: 10 (in Worten: Zehn)!
Euren Kalender müsst ihr nun aber Facebook zum Trotze doch zücken, denn jetzt kommen die Termine. Oder aber ihr tragt euch ganz unten in den Workshop-Newsletter ein, dann kann der Kalender weiterhin in eurem Jutebeutel versiffen und ihr kriegt die Infos immer herrlich pünktlich und superclean per Elektro-Post.



Methoden der Rollenentwicklung

Termine: 24./25. Februar (ausgebucht) & 10./11. März
Anmeldung: ab sofort
Leiter: Sarah Schlüter-Stamm, Pierre Stoltenfeldt, David Penndorf, Elisabeth Höfer
Geeignet für: Schauspiel-Anfänger

Unser Workshop-Evergreen für Anfänger und alle, die den Hals nicht voll kriegen. Lernt intensive Methoden zum selbstständigen Erarbeiten einer Rolle kennen!

 


Rituelles Spiel und Körperalphabet

Termin: 17./18. März
Anmeldung:  ab sofort
Leiter:  Pierre Stoltenfeldt
Geeignet für: Fortgeschrittene Schauspieler

Unser Fortgeschrittenen-Dauerbrenner für alte Hasen und experimentierfreudige Neulinge. Wir schulen in unkonventionellen Techniken die Antennen für das Miteinander auf der Bühne und lernen, Impulse zu suchen, zu erspüren und darauf zu reagieren.


Alexander-Technik

Termin: 07. April
Anmeldung: ab 01. März
Leiterin:  Sarah Schlüter-Stamm
Geeignet für: Anfänger und fortgeschrittene Schauspieler

Neu in unserem Workshop-Programm: Die Technik befähigt, negative Gewohnheiten zu erkennen und zu ändern. Schauspieler*innen erkennen unbewusste und ungewollte Routinen und werden flexibler in ihrem Spiel. Schnuppert rein!


Grundlagen des Improvisationstheaters nach Keith Johnstone

Termin: 05. Mai
Anmeldung: ab 01. März
Leiter:  Tim Lechthaler
Geeignet für: Impro-Anfänger

Die Impro-Basics zum Kennenlernen oder Auffrischen. Viel Spaß und noch mehr Raum zum Ausprobieren, Scheitern und nochmal Ausprobieren: Impro-Input ohne Lehrbuch zum Erleben und Verinnerlichen!


Technische Grundlagen des Bühnenkampfes

Termin: 09./10. Juni
Anmeldung: ab 01. April
Leiter: Marcel Thomas
Geeignet für: Bühnenkampf-Anfänger

Hier gibt’s was auf die Zwölf – aber so, dass es niemandem weh tut. Ein lern- und schwitzintensives Wochenende, an dem ihr die Grundlagen einer ordentlichen Prügelei auf der Bühne erlernt. Chuck Norris kann’s auch nicht besser!


Methoden der Rollenentwicklung

Termin: 11./12. August
Anmeldung: ab 01. Juni
Leiter: Sarah Schlüter-Stamm, Pierre Stoltenfeldt, David Penndorf, Elisabeth Höfer
Geeignet für: Schauspiel-Anfänger

Unser Workshop-Evergreen grünt im August gleich noch einmal für Anfänger und alle, die den Hals nicht voll kriegen. Lernt intensive Methoden zum selbstständigen Erarbeiten einer Rolle kennen!


Ballett

Termin: 01./02. September
Anmeldung: ab 01. Juni
Leiterin: Elisabeth Höfer
Geeignet für: Ballett-Anfänger

Ebenfalls brandneu in unserem Workshop-Programm: Unser Grundlagen-Crashkurs für alle, denen bei „Black Swan“ die Füßchen gezuckt haben. Erweitert das Repertoire eurer körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten – Hacke, Spitze, hoch das Bein!


Kombiworkshop Regie und Spiel

Termin: 06./07./13,/14, Oktober
Anmeldung: ab 01. August
Leiter: Milan Pešl und David Penndorf
Geeignet für: Regie-Anfänger und fortgeschrittene Schauspieler

Brandneu: Wir bilden jetzt auch den Regie-Nachwuchs aus. Der Clou: Schauspieler*innen dürfen an den vier Workshoptagen live dabei sein, die ersten Gehversuche unterstützen und mitlernen.


Puppenbau & Figurentheater

Termin: 03./04./10./11. November
Anmeldung: ab 01. September
Leiterin: Sarah Schlüter-Stamm
Geeignet für: Figurentheater-Anfänger

Auch das gab’s bei uns noch nie: Zwei Wochenenden, an denen ihr die Puppen tanzen lasst! Am ersten Wochenende werden verschiedenen Puppen aus unterschiedlichen Materialien gebaut, am zweiten geht’s damit auf die Bühne.


Theatersport

Termin: 01./02. Dezember
Anmeldung: ab 01. Oktober
Leiter: Tim Lechthaler, David Penndorf, Pierre Stoltenfeldt
Geeignet für: Impro-Fortgeschrittene

Zum Schluss noch ein Kracher: Impro-Fortgeschrittene werden hier in einem zweitägigen Bootcamp auf den Battle Deluxe vorbereitet: Am Ende treten drei Teams in irren Impro-Challenges gegeneinander an. Fröhliche Hungerspiele!

 

 


Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu unseren Workshops loswerden wollt oder euch selbst vorstellen könnt, einmal einen Workshop zu leiten (dringend gesucht: Kompetente Anleiter im Bereich Sprechtechnik!), nehmt gern Kontakt zu uns auf: workshop@tollmut-theater.de

Wer keine Infos zu unseren Workshops verpassen möchte, trägt sich am besten noch heute in den entsprechenden Newsletter ein:



20.02.2018 by Pierre Stoltenfeldt

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Da war doch noch was!

Wir können’s ja selbst nicht fassen, aber „Haus Herzenstod“ ist auch schon wieder rum. Jaja, so schnell kann’s gehen: Eben noch hat man sich in 20 panischen Minuten unter der Dusche einen Achtzeiler für’s Casting in den Schädel getrümmert, schon verhallt der letzte Applaus und man hat abends plötzlich wieder Zeit für Trash-TV und soziale Kontakte. Schade, aber auch kein Grund zum Heulen, denn schon bald gibt’s ja wieder was zum Proben und zum Pucken. Huppala, vertippt. Bevor wir den Sack (Finger weg, Guiness!) aber endgültig zumachen, gibt es natürlich noch eine letzte Sache zu erledigen!
Na, gebt’s schon zu: Ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass wir euch nacheinander sämtliche SchauspielerInnen und die gesammelte Backstagecrew anpreisen wie Cervelatwaren auf der Wurstmesse und dann ausgerechnet den Penndorf vergessen, die gutmütige Schildkröte, die vor 10 Jahren das tollMut-Universum ausgespien hat? Neee, Leute, sowas passiert uns nicht. Es ist nur so: Wir vom Blog-Team sind ja alle ziemliche Quasselstrippen und bei Dave wüssten wir einfach nicht, wo wir anfangen und wo wir aufhören sollten, ohne, dass hier ein Roman entsteht, bei dem Dostojewski vor Neid erblasst wäre. In 10 Jahren tollMut hat sich da so einiges angesammelt, das könnt ihr uns aber glauben. Na schön, na schön: Wenn ihr brav seid, plaudern wir  in den nächsten Monaten vielleicht das ein oder andere über den Regiealtmeister aus, also putzt mal besser nach jeder Mahlzeit die Zähne und helft Rentnern über die Straße!
Für den Moment aber lassen wir lieber die Leute über Dave sprechen, die das Vergnügen hatten, sich von ihm in den letzten Monaten durch die akrobatischsten Proben in der Geschichte des tollMut-Theaters foltern zu lassen. Blog frei für das Ensemble von „Haus Herzenstod“:

Tim Lechthaler

Lars Dettmer

Ajas Isajev

Pierre Stoltenfeldt

Charline Kindervater

Pepa Ulrich

Sarah Schlüter-Stamm (Styling: Hilde)

Andrés Garcia Diaz

Julie Tiepermann


30.01.2018 by Pierre Stoltenfeldt

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Sexy back… stage #4

Bevor wir heute Abend noch ein letztes Mal auf der Bühne Vollgas geben, stellen wir euch erst noch hier die Person vor, deren Arbeit von euch bei jeder Aufführung unbewussterweise bewundert wurde: Melanie Wagner. Die Süße ist bei uns nämlich verantwortlich für die Maske und sorgt dafür, dass alle Darsteller auf der Bühne so wunderbar frisch und knackig aussehen.

Melanie Wagner

Und das ist bei „Haus Herzenstod“ wirklich Arbeit, sage ich euch! Nicht wegen der Darsteller natürlich, nein, es ist nur so, dass ein leichtes Tagesmakeup hier nicht ausreicht. Während es früher gereicht hat, die Gesichter nur etwas abzupudern, damit sie im Rampenlicht nicht wie Speckschwarten glänzen, ist der Aufwand diesmal erheblich größer. Bei der riesigen Palette an Farben, die allein für die Augenpartie (alles abgestimmt auf die Kostüme, falls es euch nicht aufgefallen ist) verwendet wird, ist wirklich künstlerisches Geschick gefragt. Aber Melanie hat da ein Auge für und zum Glück auch noch zwei Helferlein an ihrer Seite, die ihre Rougepinsel ebenfalls vor jeder Aufführung schwingen. Es wollen schließlich neun Darsteller hergerichtet werden, das geht nicht allein, außer man steht morgens schon um 4 Uhr auf und das will ja wirklich niemand. Nein, zusammen mit Conny und Lotta geht das alles sehr viel fixer und es fühlt sich richtig professionell an, gleich ein ganzes Maskenteam vor Ort zu haben.

Auch ein Einbrecher braucht Makeup

Dass wir mit einer Person für die Maske nicht hinkommen, wurde uns auch erst so richtig klar, als die Idee heranreifte, wie Guinness aussehen sollte. „Ja, sie bekommt ne Glatze“ war die Aussage die plötzlich im Raum stand. Schön und gut, aber auch wenn Melanie sehr versiert ist im Umgang mit Lidschatten, Concealer und was es sonst noch alles gibt; jemandem eine Glatze verpasst, ohne zum Rasierer zu greifen, hatte sie auch noch nicht getan. Und da sich Sarah aus irgendeinem Grund weigerte, eine Zeit lang auf ihre Haare zu verzichten, blieb nur die Möglichkeit , es auszuprobieren und zu lernen. Und siehe da, gemeinsam mit Lotta gelingt es tatsächlich zu jeder Aufführung. Chapeau!

Melanie und Lotta in Aktion

Ihr könnt euch jetzt vielleicht ein wenig vorstellen, wie viel Aufwand jedes Mal betrieben wird. Und das schon Stunden, bevor es auf die Bühne geht. Spätestens um 16 Uhr ist Melanie nämlich immer schon startklar und wartet darauf, die Darsteller aufzuhübschen. Ein Glück, dass wir sie haben. Dabei hat sie bei uns gar nicht gar nicht als Makeup-Fee angefangen, sondern kam schon in ihrem ersten Semester hier zum Casting für „Gas“ und wurde direkt mal besetzt. Seitdem springt sie irgendwie immer zwischen Backstage und Bühne hin und her und kann sich nicht so ganz entscheiden was ihr mehr Spaß macht. Muss sie aber auch gar nicht, denn wir lieben sie bei allem was sie tut. Hat halt viele Talente, die Frau.


27.01.2018 by Alina Schäfer

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Sexy back… stage #3

Nun sind es bloß noch zwei Aufführungen, bis der ganze Wahnsinn wieder vorbei ist, und wir werden langsam so richtig wehmütig. Da wird es Zeit, dass wir uns ein weiteres wichtiges Zahnrad im schnurrenden Motor des tollMut – Dampf-Kraft-Wagen anschauen: Alina, ohne k, Schaefer, die ganz Großes (Im übertragenen Sinne) mit viel Elan und noch viel mehr Hingabe hinter den bunten Kulissen vollbringt. Angefangen hat das Abenteuer für sie mit Macbeth, wo sie, noch ganz unschuldig, einem Hobbit gleich, angeworben wurde, ein bisschen Presse und Marketing hier und da voranzubringen. So langsam aber sicher kam dann immer mehr Krams dazu, sodass sie jetzt also so ziemlich alles macht, was irgendwas mit Organisation zu tun hat: Die Fotoshoots unserer lieben Darsteller (die auch von Stück zu Stück prächtiger werden) auf die Beine zu stellen und andauernd einen Text für den Blog rauszuhauen, diesen hier nicht wohl gemerkt, sind knapp die Hälfte ihrer Aufgaben.

Alina Schäfer

Aber erstmal kurz die Frage klären, wie es denn bei ihr mit Schauspielerei aussieht, wo sie ja auch beim großem Bruder Apollon arbeitet und dazu noch irgendwas, fragt mich nicht, mit Theater im Studium hat. Zwar wurde der ein oder andere Tschechow-Workshop besucht von ihr, aber noch ist das wohl nichts für sie. Ist auch ok, finden wir. So kann Alina im Hintergrund, wie ein glatzköpfiger Eunuch, weiter ihr Netzwerk aus Kontakten und Information knüpfen, mit Hilfe dessen sie sicherlich bald die Welt regiert. Bei der Statur und der Unschuldsmiene mag man auch nichts Tückisches vermuten. Außer sie tritt in Kontakt mit ungarischen Mädchen, dann sieht das ganz anders aus.

Raffiniert: Alina klebt die Bühne fest

Zurück zum Thema Organisation: Bei Haus Herzenstod hat sie, zusammen mit der bereits vorgestellten Conny Kolumna, so viel Zeit als Regieassistenz verbracht, wie sie ungefähr braucht, um die Regeln des Vier-Phasen-Spiels zu verstehen und das, meine Damen und Herren, ist eine ganze Menge. Als sei dies alles nicht genug, hat sie auch noch die Abendleitung für die Aufführungen vom Tohuwabohu-Haus übernommen, mal so nebenbei quasi. Da ist dann während der Endphase einer jeden Produktion nicht viel Zeit für Rest. „Rest“ besteht dann bei Alina im Zweifel aus unglaublich fleißigem Studieren und scheinbar dem Auswendiglernen von Musicals, die dann gemeinsam mit der Schlüdderstamm lautstark geträllert werden, dass einem Hören und Sehen vergeht. Disney ist nun mal, wie für viele Mädchen in ihrer Größe, ein wichtiger Bestandteil des Alltags; das sei ihr auch gegönnt.

Hinter dem Regiepult

Also abschließend nochmal zum Merken: Alina macht echt richtig viel hier und ohne sie wär`s gleich wesentlich schwieriger.

Da ist nur noch ein Wort zu sagen, Alina: Buntfaltenhose.

 


26.01.2018 by Jan Mohr

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Sexy back… stage #2

Cornelia Janßen

Hach, das waren noch unbeschwerte Zeiten, als man als fipsiger Embryo federleicht im Fruchtwasser plantschte. Wenn der kleine Hunger kam, musste man nur kurz an der Nabelschnur ziehen, um prompt ein nahrhaftes Frühstückchen durch die Nährstoffpipeline entgegenzunehmen. Schade, dass es vorbei ist! Obwohl: Unserer Mutter der tollMut-Nation Cornelia „Conny“ Janßen sei Dank dürfen wir uns seit ein paar Monaten endlich alle wieder fühlen wie die liebe Leibesfrucht im Schwangerbauch. Die frischgebackene Regieassistentin taucht nicht bloß mit guter Laune, sondern oft auch mit Kaffee, Kuchen und anderen Imbissen bei der Probe auf, um die abgekämpfte Meute vor dem Hungertod zu bewahren. Sind ja schließlich alles Studenten, und irgendwann ist auch das letzte Glas Pesto leergekratzt und die Fliegen beginnen, um den Wasserbauch zu kreisen. Wer nicht mit Proben an der Reihe ist, und das Buffet darum verpasst, erhält stattdessen allmorgendlich einen Whatsappgruß – ein Bild von einer dampfenden Tasse, darunter ein „Guten Morgen“ in Comic Sans. Herrlich! So viel Einsatz loben wir uns, das honorieren wir mit Liebe, da überspringen wir den Sturm und Drang der Pubertät und halten beharrlich an der Romantik fest!

Backe, backe, Kuchen – Conny hat gerufen!

Unsere liebe Ersatzmama Conny stieß im Rahmen des letzten Rollenentwicklungsworkshops zu uns. Dort dauerte es ein Weilchen, bis sie sich überzeugen ließ, dass auch Menschen jenseits der 35 bei uns mitmachen dürfen (viel älter ist sie ja sowieso nicht), seitdem aber sitzt sie stolz und rosig auf den tollMütigen drauf wie die Henne auf dem Ei.
In der aktuellen Produktion „Haus Herzenstod“ übernimmt die Gute nicht bloß das Catering, sondern auch die Rolle der Regieassistentin, was ein vornehmer Ausdruck für „Mädchen für alles“ ist. Während der Proben soufflierte sie (nötig, da niemand beim ersten Anlauf gleichzeitig eine Rolle rückwärts schlagen, ein Teeservice auf seiner Nasenspitze balancieren und fehlerfrei einen Monolog aufsagen kann, Dave. Niemand. Wirklich niemand) und führte außerdem das Regiebuch. Mit „Regiebuch“ ist die heilige Schrift des tollMut-Theaters gemeint, genauer das Textbuch des Regisseurs, in dem alle Regieanweisungen, Änderungen, Musik- und Lichtstimmungen notiert werden. Ihr könnt es euch sicher denken: Da braucht es eine saubere Schönschrift, um auch Wochen später noch entziffern zu können, ob da nun „Hesione küsst Hector auf die Nase“ oder „Hesione kickt Hector in die Nüsse“ vereinbart wurde. Kaum zu glauben, dass sie es nebenbei noch geschafft hat, 50000 Fotos von jeder einzelnen Probe zu schießen und sich deswegen den Beinamen „Conny Kolumna“ eingehandelt hat.

Kassenschlager: Conny vertickt Karten

Während der Aufführungen engagiert Conny sich außerdem in der Maske und verpasst einigen der Darsteller ein „leichtes Tagesmakeup“, außerdem schleppt sie Stühle (von wegen alt, die Frau hat Bärenkräfte!), richtet Requisiten ein und sorgt mit Lobgesängen und Anekdoten für gute Stimmung, wenn die Nerven blank liegen. Kurz und gut: Conny hat inzwischen überall ihre Finger im Spiel und wir beginnen uns zu fragen, wie unsere Inszenierungen vorher ohne sie überhaupt auf die Bühne gehen konnten. Fakt ist: Wir möchten unsere liebe Conny nicht mehr missen und schicken mit tränenfeuchten Augen Umarmungen und Küsse!


25.01.2018 by Pierre Stoltenfeldt

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