Vier Fäuste für „Haus Herzenstod“

Frohes neues Jahr, ihr Feiermäuse! Na, Rausch ausgeschlafen oder brummt der Schädel immer noch, weil ihr nicht auf Muttern gehört und wieder das ganze Obst aus der Bowle genascht habt? Keine Angst, wenn’s nach uns geht könnt ihr noch ein paar Tage katern. Bewegen müsst ihr euch erst wieder am Montag, dann beginnt nämlich der Vorverkauf für „Haus Herzenstod“ an der Uni. Aber Obacht, ihr Frühbucher: Ihr findet uns natürlich nicht im Mensafoyer, denn da wird bis 2083 gebaut. In diesem Jahr wird alles anders und wir bieten unsere Ware im Foyer der Haardter-Berg-Schule feil. Werdet ihr schon finden, wir blinken.

Um euch die Zeit bis Montag aber etwas zu versüßen, kriegt ihr nun lustige Videos zu sehen, auf denen wir einander kräftig auf die Haselnuss schlagen. Bei „Haus Herzenstod“ geht es nämlich akrobatisch zu, ständig fällt einer hin, wird von wilden Weibsleuten erklommen wie die stolze Palme vom possierlichen Äffchen und Prügeleien gibt es auch! Wie bei Bud Spencer, Pam pam pam! Tatsächlich sah manch einer von uns friedfertigen Schauspielern zuletzt so viele Fäuste in Aktion, als er auf Youporn im falschen Kanal gelandet war, aber diese Anekdote würde hier viel zu weit führen, glaubt mir. Viel zu weit.
Weil keiner von uns ein Praktikum im Zirkus Roncalli absolviert hat und manch einer seinen Prachtkörper zuletzt sportlich betätigte, als im Kindergarten der Plumssack umging, werden wir von einem waschechten, eigens aus dem fernen Lahn-Dill-Kreis eingeflogenen Profi unterrichtet. Soll sich ja niemand so weh tun, dass man ihn nicht mehr mit drei Ibu 800 bühnenreif dopen könnte.

Unser stählerner Kampfhahn Marcel Thomas kennt alle Tricks und Kniffe des Bühnenkampfes und bringt uns albernem Haufen Zucht, Ordnung und Roundhousekicks bei, dass die Fetzen und Zähne in alle Himmelsrichtungen fliegen! Woher der das kann? Er behauptet, er mache Bühnenkampf schon seit Jahren, unter anderem bei den Feuershows des Fähnleins zu Dillenburg. Nach zwei Stunden schweißtreibendem Training sind wir aber zur Erkenntnis gelangt, dass der Kerl uns Mumpitz erzählt hat und eigentlich als Auftragskiller für die Lahn-Dill-Mafia arbeiten muss.

Wer übrigens selbst Mal Muskeln schmerzen fühlen will, von deren Existenz er zuvor noch nicht einmal wusste, dem sei herzlich Marcels Workshop zum Bühnenkampf im Sommer ans Herz gelegt. Macht wirklich Spaß, auch wenn es nicht so aussieht.


02.01.2018 by Pierre Stoltenfeldtредирект с www на без www

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